Kalender 2017

Flurgeschichten aus Rocherath-Krinkelt

…lautet der Titel des Kalenders der Geschichtsgruppe Rocherath-Krinkelt für das Jahr 2017. Einige Male sind wir auf das Thema „Flurnamen“ angesporchen worden. „Macht doch mal was daraus, bevor die Namen verloren gehen“. Das „Macht doch mal was draus“ war für uns garnicht so einfach. Aber genau so klar war uns, dass wir das Thema anpacken wollten. Eben aus dem Grund, dass viele Flurnamen in Vergessenheit geraten. Doch wie stellen wir die Flurnamen im Kalender dar? Nach einiger Recherche und viel Arbeit liegt das Werk jetzt vor. Eine kleine Karte im Anhang lässt die Blickwinkel der Fotos erkennen. Ihr soll später eine größere Karte folgen, die bereits in Arbeit ist.

Nachfolgend können Sie einen Auszug aus dem einleitenden Text der Kalenders bereits lesen:


Flurnamen – ein immaterielles Kulturerbe

Wer sich mit Flurnamen befasst, gelangt bald zu der Erkenntnis, dass sie mehr sind als eine bloße Benennung von kleinräumigen Landschaftsteilen. Ihre Entstehung reicht bis in die Zeit zurück, in der unsere Vorfahren dieses Gebiet nach und nach besiedelt und erschlossen haben. Sie entsprangen dem Bedürfnis der Menschen nach räumlicher Orientierung. Karten waren ihnen unbekannt, doch eingebürgerte Namen für Gebietsteile ermöglichten ihnen Verortungen, die allen geläufig waren, die in dieser Umgebung lebten und arbeiteten.

(…)

Bestandsaufnahme

Als Geschichtsgruppe fühlen wir uns dem historischen und sprachlichen Erbe der Flurnamen verpflichtet. Wir möchten diesen Schatz bewahren, indem wir uns bemühen, alle noch bekannten und erfassbaren Flurnamen mit Bezug auf die Ortschaften Rocherath und Krinkelt in ihrer Dialektform festzuhalten und zu kartieren. (…)
Die Mitglieder der Geschichtsgruppe Rocherath-Krinkelt wünschen viel Freude beim Betrachten und Entdecken. Bleiben Sie historisch neugierig!

Ein Einblick in den Kalender 2017

Michaela Brück vom belgischen Rundfunk (BRF) interviewte im Dezember 2016 Karl-Joseph Drösch, Mitglied der Geschichtsgruppe, über den Kalender 2017. Den Beitrag können Sie nachhören und lesen auf der Webseite des BRF.

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